Gedanken

Bin ich einsam,

so umkreisen sie mich,

düstere und traurige Gedanken.

Sie kommen heraus,

so wie die helle Sonne am Morgen.

Sie bleiben,

bis es Nacht wird.

Selbst dann verlassen sie mich nie ganz.

Ich komme nicht zur Ruhe,

mein Kopf ist voll von ihnen.

Doch dann sehe ich dich,

geht es mir besser,

ich verscheuche sie,

und kann wieder lachen,

doch immer nur so lange,

bis ich wieder einsam bin.

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Einsamkeit

Tief in meinem Herzen lebt ein Gefühl,

welches mir sagt:

Schritte, die man nicht geht,

führen einen nicht ins Unglück.

Worte, die man nicht sagt,

können niemanden verletzen.

Lieder, die man nicht singt,

können iemanden mehr stören.

Gesten, die man nicht macht,

können keinem mehr fehlen.

Hände, die man nicht reicht,

können niemanden mehr führen.

Tränen, die man nicht weint,

können niemanden mehr traurig machen.

Trotzdem, sag mir:

Sind die Menschen,

die man von ganzem Herzen liebt,

dann nicht hilflos und allein?

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Stille der Nacht

In der Stille der Nacht

sehe ich dein Bild vor mir,

sehne mich nach deinen Armen,

fühle ich deine Berührungen,

höre ich dein Lachen.

Doch bin ich erst einmal aufgewacht-

bin ich wieder einsam und allein,

ist plötzlich alles verblasst,

die Erinnerung lässt nach,

und du bist niemals richtig bei mir gewesen:

Du warst nur das Wunschbild meiner Phantasie!

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Warum nur einsam

Nun ist es wieder da,

das Gefühl des Alleinseins,

mein Traum, mein Denken,

alles dahin!

So weit fort, auf einmal alles wieder unerreichbar!

Warum?

Warum ist alles in mir gestorben?

Warum hast du mich verlassen?

Warum mein Leben so kaputtgemacht?

Warum auf einmal wieder Einsamkeit,

die grosse Leere in mir ?

Wie konntest du den Weg verlassen,

den wir immer gemeinsam bestreiten wollten?

Warum hinterlässt du Spuren in meinem Leben,

die ich immer wieder erkennen werde?

Warum breitest du mir Tränen, Kummer?

Warum bist du weg,

und lässt mich zurück im tiefen, dunklen Nichts?

Du hinterlegst in mir Kälte,

die mit der Sonne in meinem Wesen

nichts mehr zu tun hat.

Du läßt mich fühlen,

dass ich Schuld trage,

obwohl ich sie nicht verursacht habe.

Du machst aus meinem Leben einen Scherbenhaufen,

der tief schneidet.

Warum tust du mir das an?

Warum hast du mich überhaupt jemals geliebt?

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Wolken

Düstere Wolken, die über mich kommen,

Schatten, die mir folgen,

mir zeigen, es ist vorbei.

Zeit, die vergeht, aber nicht wertvoll ist.

Einsamkeit, die mich verzehrt

und mich nicht schlafen lässt.

Lautlosigkeit, die mich umgibt,

hilflos sein und allein.

Angst, die mich ohnmächtig macht,

und ich kann nicht dagegen kämpfen.

Dinge, die keinen Wert mehr haben ohne dich.

Treue, die ich niemandem mehr schenken kann.

Liebe , die schönste Macht auf Erden,

doch für keinen mehr da.

Küsse, die nicht mehr nach dir schmecken.

Umarmungen, die ich nie wieder geniessen kann.

Verzweiflung, die in mir brennt wie ein Feuer.

Und das alles hast du in mir ausgelöst,

als du gingst,

doch ich bin allein.

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Fragen

Viele Tränen in dunkler Nacht,

Einsamkeit, die wieder erwacht.

Sehnsucht, die ich verspüre,

Gedanken,dass ich den Kopf verliere.

Kein Ausweg, den ich sehe,

keine Richtung, in die ich gehe.

Bin ich bereit neue Wege zu gehen?

Bin ich bereit nach vorne zu sehen?

Bin ich bereit?

Ein Ziel in Sicht?

Bin ich bereit, glaub ich an mich?

Viele Momente, die ich geniesse,

wenn ich meine Augen schliesse.

Glaub ich an gestern, heute oder morgen?

Mach ich mir zuviele Sorgen?

Glaub ich an uns beide?

Ein Weg ins Licht?

Die Antwort ist:

Ich weiß es nicht !

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Tiefe Freundschaft

Kann nicht schlafen, kann nicht denken,

kann keinen Einfluß nehmen,

kenn mein Herz nicht lenken.

Kann viel weinen, doch wenig lachen,

warum das so ist,

ich muss mir Gedaken machen.

Sag ich nein oder sag ich ja?

Was soll ich tun?

Ich mag dich ja.

Weiß nicht mehr ein, weiss nicht mehr aus,

was soll nur werden, was kommt dabei heraus?

Ich bin traurig, nicht oft froh,

bin mir nicht sicher,das ist halt so.

Habe Ängste, habe Sorgen,

würde dir so gern mein Herz ausborgen.

Doch ruht es fest verschlossen in mir drin,

weil ich so bin,wie ich bin.

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Leben

Leben, was ist das?

Ist es das Laufen nahe am Abgrund?

Sind es die Menschen, die dich sehen,

und doch nicht wahrnehmen?

Sind es die Menschen, die mit dir reden,

aber doch nicht zuhören?

Sind es die Menschen, die dir die Hand geben,

aber dich doch nicht halten können?

Sind es die Menschen, die zwar da sind,

aber dir nicht für immer an deiner Seite stehen?

Sind es die Menschen, die sagen,

wir sind für dich da,

aber du fühlst dich trotzdem allein?

Ist das die kalte Welt da draussen,

wo du dich nicht mehr gebrogen fühlst?

Ist es das Sonnenlicht,

das zwar leuchtet,

dich aber nicht mehr wärmt?

Sind es die Sterne,

die du zwar strahlen siehst,

aber dieses Strahlen in niemanden Augen mehr ist?

Dann fag ich mich:

Warum nennt man das alles "LEBEN"?

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Versteckt

Hinter einer Maske verborgen,

nur noch das Heute, kein morgen,

tief drinnen Kummer und Schmerz,

tief in meinem Herz.

Nach aussen immer freundlich, immer lachen,

doch in mir lauter traurige Sachen.

Verstecken!

Oft hilft einem das,

denn es ahnt keiner was.

Tief in mir Trauer, Wut,

kein Selbstvertrauen,

auf wen soll ich auch bauen?

Für andere immer präsent,

und innen mich keiner kennt.

Ängste, tiefer noch als der tiefste See,

tief in mir tut das Herz so weh.

Keiner ahnt:

Was geht in mir vor?

was passiert da mit mir?

Wo ist meine offene Tür?

Vor mir alles fest verschlossen,

nur noch Angst, kein Hoffen,

Dieses Gefühl lockt Angst herbei,

warum  bin ich nicht endlich frei?

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Irrgarten der Sinne

Verwirrte Wege, ein Labyrinth,

aber kein Weg, der mich herausführt.

Helles Strahlen in der Nacht,

aber es erwärmt mich nicht mehr.

Blauer Himmel,

doch für mich ist er schwarz.

Strahlende Sonne,

doch sie erreicht mich nicht mit ihrer Wärme.

Blühende Blumen,

doch für mich sind sie alle verwelkt.

Lachende Kinder,

doch ich höre sie nicht.

Gefühle,

doch sie dringen nicht zu mir vor.

Halt, doch ich finde ihn nicht.

Liebe, doch ich fühle keine mehr.

Freude, doch sie ist mir so fremd geworden.

Allteag, immer allgegenwärtig,

doch er frisst mich auf.

Bemühungen, doch sie kommen mir umsonst vor.

Hilfe, ich gebe sie,

doch erhalte sie nicht.

Traurigkeit ist immer da!

Enttäuschung ist immer da!

Ich bin immer da!

Aber nur als Schein!

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Warum nur

Warum reichtest du mir die Hand,

und gabst doch keinen Halt?

Warum sprachst du von Liebe,

und liesst mich doch allein?

Warum maltest du mir den Himmel blau,

wenn er doch nur schwarz war?

Warum erzähltest du mir von deinem Leben,

wenn du mich doch verlassen hast?

Warum hast du meine Tränen getrocknet,

wenn du doch wieder neue verursachtest?

Warum gabst du mir Kraft,

wenn du sie mir doch wieder raubtest?

Warum liebst du mich,

wenn du nun fort bist?

Warum küsstest du meine Lippen,

wenn sie dir doch nicht schmeckten?

Warum sprachst du von tiefen Gefühlen,

wenn du sie nicht auf Ewigkeiten gabst?

Warum streicheltest du meinen Körper,

wenn er dir doch nicht gefiel?

Warum gingst du mit mir einen gemeinsamen Weg,

wenn ich ihn nun allein weitergehen muss?

Warum legtest du dein Herz in meine Hände,

wenn ich es nun verloren habe?

Warum begehrtest du mich,

wenn ich dir doch nichts bedeute?

Warum schenkte ich dir meine Liebe?

Warum nur???

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Ich lebe, aber doch bin ich tot,

ich rede, aber doch bleibe ich stumm,

ich höre, aber doch verstehe ich die Worte nicht.

Ich fühle, aber doch empfinde ich nichts,

ich gebe, aber doch empfange ich nichts,

ich sehe, aber doch bleibe ich blind.

Ich habe Mut,aber doch bleibe ich ängstlich,

ich habe Kraft, aber doch fühle ich mich schwach,

ich habe Selbstbewusstsein,aber doch tauge ich nichts.

Ich halte mich fest,aber doch falle ich,

ich habe mich gefunden, aber doch verliere ich mich,

ich habe Freunde, aber doch bin ich allein.

Ich sehe in die Zukunft,

aber doch bleibe ich in der Vergangenheit,

ich habe Wege vor mir,

aber doch finde ich nicht den richtigen.

Ich bin hier,

aber doch habe ich meine Seele verloren.

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Träume

Habe ich Zeit und bin allein,

beginnen meine Träumereien,

dann träume ich von gemeinsamen Stunden,

denn ich habe dich endlich gefunden.

Im Traum geht alles, was man will,

und es gibt so viel Gefühl,

ich sehe dich und denke daran,

wie einmal alles begann.

Im Traum lässt sich jeder Wunsch erfüllen,

dort kann ich meine Sehnsüchte stillen,

ich handle, wie ich fühle und denke,

ich überlege nicht, wie ich meine Schritte lenke.

Ich kann so sein wie ich immer bin,

und alles bekommt einen neuen Sinn,

doch ist der Traum dann erstmal aus,

blicke ich wieder geradeaus,der Alltag holt mich wieder ein,

was sollen eigentlich diese Träumereien?

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Nur noch wir

Der Sinne beraubt,

an mich geglaubt,

die Trauer verschwunden,

dich gefunden,

dein Lächeln entdeckt,

die Liebe erweckt.

Gefühle empfunden,

endlose Stunden,

Tränen vergossen,

Zärtlichkeit genossen.

Sanftheit gespürt,

Seele berührt,

Worte, unausgesprochen,

Herz gebrochen,

Herz vergeben,

neues Leben.

Treueschwur,

Liebe pur,

du und ich,

ein Liebesgedicht.

Ich und du,

immerzu,

ich zu dir,

du zu mir,

nie mehr allein,

nur noch "WIR"

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Kraft

Lebe niemals nur für dich,

lebe niemals ganz allein,

lebe nur aus deiner Sicht,

lebe stets im Sonnenschein.

Liebe niemals auch nur einen,

liebe niemals nur dich selbst,

liebe niemals nur im Reinen,

liebe niemals, den du hälst.

Leide niemals nur für dich,

leide niemals nur im Herzen,

leide lieber auch für mich,

leide nie alleine Schmerzen.

Hoffe niemals auf was Gutes,

hoffe niemals nur auf Glück,

hoffe deines eigenen Mutes,

hoffe auch auf ein Zurück.

Bleibe niemals ohne Freunde,

bleibe immer wie du bist,

bleibe hier und heute,

bleibe immer Realist.

Sei nur einmal deines Eigen,

sei nicht nur für andere stark,

denn du kannst es allen zeigen,

jeder so wie er dich mag.

Schaue niemals nur ins Licht,

schaue niemals nur mit Sorgen,

schaue einmal auch ins Nichts,

schau einmal auch nach morgen.

Denke niemals nur an Streit,

denke dran was wir schon hatten,

doch vergiss nie was du schaffst,

doch vergiss nie deine Kraft.

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Das Herz

Gefesselt , mein Herz,

in Ketten gelegt,

in Kälte gefangen,

Trauer und Schmerz.

Einsame Seele,

in Schwarz gekleidet,

ewiges Denken,

spüren, wie man leidet.

Gebrochen, die Grenze

zwischen Liebe und Hass,

alleiniges Sein,

nie mehr gefasst.

Geflüsterte Worte,

so klar und rein,

süsse Liebesschwüre,

so wird´s nie mehr sein.

Vergossene Tränen,

heimlich und still,

dauerhaft rinnend,

was man nie will.

Verlorene Gefühle,

auf Reisen gegangen,

einsam, allein,

in mir gefangen.

Verblassende Träume,

entfernt wie der Wind,

Hoffnung gestorben,

weil keine mehr sind.

Zerbrochen mein Leben,

veloren mein Glück,

so sollt ich doch schaun,

es gibt kein Zurück!

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Woanders

 Wenn meine Gedanken Trauer tragen.

wenn mein Vesrtand nicht weiß wohin,

wenn in mir sind so viele Fragen,

wenn ich manchmal nicht weiß, wer ich bin,

wenn meine Hände ins Leere gehen,

wenn mein Mund nicht mal mehr spricht,

wenn meine Augen in die Ferne sehen,

dann suche ich dich!

Wenn mein Herz nur langsam schlägt,

wenn mein Auge nur noch weint,

wenn mein Kopf Gedanken hegt,

wenn keine Sonne für mich scheint,

wenn mein Mund kein anderen küsst,

wenn mein Welt so dunkel bleibt,

wenn mein Körper dich vermisst,

dann verrinnt die Zeit.

Wenn der Tag wird dann zur Nacht,

wenn kein Stern am Himmel steht,

wenn ich viele Fehler gemacht,

wenn ich nicht mehr ahne wo du bist,

wenn die Tage sind so lang,

wenn die Nächte bleiben leer,

wenn für mich kein Vogel sang,

dann seh ich keinen Ausweg mehr.

Wenn es woanders schöner wird,

wenn es dort so friedlich ist,

wenn was Neues mich berührt,

wenn da ein schönes Leben ist,

wenn alles dort in hellen Farben schwimmt,

wenn ich woanders nicht vermiss,

wenn ein neues Sein beginnt,

weiß ich endlich , dass alles richtig ist.

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Fenster zur Seele

Schau mich an, schau in mein Gesicht,

siehst du meine Tränen nicht?

Schau mich an, beachte meinen Blick,

wohin trägt er dich zurück?

Schau mich an, bemerkst du meine Gefühle?

Oder denkst du , dass ich mit dir spiele?

Schau mich an, spürst du Emotionen?

soll mein Herz in Einsamkeit wohnen?

Schau mich an,guck durchs Fenster in meine Seele,

oder willst du, dass ich mich quäle?

Schau mich an, was verrate ich dir?

Was siehst du in mir?

Schau mich an, meine Seele zerstört,

dabei hat mein Herz dir mal gehört.

Schau mich an, ich verfalle in Hoffnungslosigkeit,

für ein Leben ohne dich bin ich nicht bereit.

Schau mich an, ein letzter Blick,

dann kannst du gehen,

und bitte schau niemals zurück!

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Einsames Herz

Mein Herz,so einsam und leer,

in dunkler Nacht

traurig aufgewacht.

Mein Herz, schwer und allein,

in Dunkelheit gefangen,

so an dir gehangen.

Mein Herz,

glücklos und beschmutzt,

verloren in Tränen,

ein nach dir sehnen.

Mein Herz, so beschämt und verloren,

vernichtet durch dich,

kein Glauben an mich.

Mein Herz, zerkratzt und geschunden,

geflüchtet vor dir,

Trauer in mir.

Mein Herz, in mir und versteckt,

es schlägt noch,

es lebt doch.

Mein Herz, ich behalte es für mich,

hungrig nach Liebe und Glück,

wer schenkt mir mein Herz zurück?

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Illusionen

Mein Träume gefangen in Illusionen,

wo soll mein Herz denn wohnen?

Bereitschaft aufeinander zuzugehen,

konnte ich niemals bei dir sehen.

Zerrissen das Herz in tausend Teile,

weil ich nicht mehr in deinen  Gedanken weile.

All mein Denken in dunkel gehüllt,

nie wieder meine Sehnsucht gestillt.

Die Gefühle, die dich mal gefangen nahmen,

kannst du nicht mal mehr erahnen.

Der Glanz meiner Augen war einmal da,

nun glitzern dort Tränen, was geschah?

Der Mund, den du einstmals geküsst,

mit tausend Siegeln nun verschlossen ist.

Das Herz, welches du gebrochen hast,

hat nun den Anschluss an´s Leben verpasst.

Geben, nehmen und hassen,

warum hat meine Seele das nur zugelassen?

Meine Zweifel, nie ganz zerstreut,

tauchen auf und treffen erneut,

kann ich denn niemals mehr lieben?

Was ist nur von mir übrig geblieben?

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Schattenwesen

Ich lebe im Dunkel,

meide das Licht,

lebe allein,

bin nicht bereit für das Licht.

Ziehe mich zurück,

bin so allein,

lebe für mich,

mag nicht im Hellen sein.

Hier kann ich mich verstecken,

hier sieht man mich nicht,

kauern in finsteren Ecken,

und keiner vermisst mich.

Hier sitz ich und leide,

denke und wein,

das Tageslicht ich meide,

kann nicht mehr glücklich sein.

Dort draussen ist alles fremd und zu laut,

keiner will mich achten,

ich habe dem allen mal vertraut,

bis wir Fehler machten.

Ich zog mich zurück ,

in eine Schattenwelt,

bekam einen anderen Blick,

das ist es,

was mich hier hält.

Doch etwas Hoffnung hege ich noch,

auch wenn es hier so für mich stimmt,

denn ich lebe noch,

brauch nur jemanden, der mich in die Arme nimmt.

Reich mir die Hand, rette mich,

schick mir den Engel, der mich befreit,

nimm mich mit und halte mich,

villeicht bin ich schon bereit!

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Einzelhaft

Isoliert,in Einzelhaft,

sitzt mein Herz,

du hast es geschafft.

Abgeschottet von der ganzen Welt,

einsam, verletzt und leer,

das ist es was zählt.

Im Arrest gefangen,

stum und verweint,

den Gedanken nur nachgehangen.

Einsamkeit, die sich bemerkbar macht,

nur noch Tränen,

niemanden, der noch lacht.

Gefühle, auf der Strecke geblieben,

sie sind so tief in mir,

wen soll ich denn lieben?

Weit unten liege ich so verletzt,

ich bin tief gefallen,

du hast mich hierhin gehetzt.

Wann kann ich wieder Sonne sehen,

ihre Wärme in mir fühlen,

wohin soll ich nun gehen?

Mir geht es nicht gut, ich möchte hier raus,

ich will ja kämpfen,

ich will ja hinaus.

Ich suche in den Weiten

den Weg ins Leben zurück,

wer will mich begleiten?

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Verzweiflung

Hörst du das Rufen,

hörst du das Flehen,

kannst du die Angst in den Augen sehen?

Schick den Engel,d

er es erhört,

schick ihn schnell, bevor alles zerstört.

Siehst du die Verzweiflung,

siehst du den Schreck?

kannst du es merken?

Nimm sie hinweg.

Schick den Engel,

der es beendet,

schick ihn schnell,

bevor es jäh endet.

Spürst du Resignation,

spürst du Hoffnungslosigkeit?

Kannst du es merken?

Es wird höchste Zeit.

Schick den Engel,

der sie wieder leben lässt,

schick ihn schnell,

bevor sie diese Welt verlässt.

Halte sie festund gib ihr Kraft,

damit sie den Weg nach vorne schafft.

Bleibe bei ihr und beschütze sie sehr,

dann kennt sie keine Ängste mehr,

sie wird dich als Rettung betrachten,

und dich als ihren Schutzengel achten.

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Der Horizont

Der Horizont, ein kleines Licht,

doch so sehr ich mich bemühe,

ich erreiche es nicht.

Er liegt so weit, unerreichbar ist er,

doch ich laufe vergebens

meinem Schatten hinterher.

Immer nur auf der Stelle bleibe ich stehen,

und würde doch so gerne weitergehen,

der Horizont, er verspricht endlose Weiten,

doch ich kann immer nur mich selbst begleiten.

Einsam und allein gehe ich meinen Weg,

egal, was mir im Wege steht,

immer weiter tragen meine Füsse mich,

doch ich sehe das Ziel noch nicht.

Ich will es schaffen eine Richtung zu finden,

und mich nicht mehr an Verzweiflung binden,

ich möchte noch weiter geradeaus,

aus meiner Einsamkeit heraus.

Mein Herz soll mich leiten hinein ins Glück,

dann geh ich nach vorn und nicht mehr zurück,

nein, ich kehre nicht um,

das hab ich geschworen,

hab ich den Horizont erst erreicht,

bin ich neu geboren.

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Traurigkeit

Schwarze Gestalt, stehst neben mir,

ich sehe dich, misstraue dir,

du sprichst kein Wort,

siehst mich nur an,

bitte fang zu reden an.

Wer bist du und wo kommst du her?

Warum machst du mein Leben schwer?

Kann keinen Schritt tun,

immer bist du da,

nie weit entfernt,

immer ganz nah.

Bin ich allein,

willst du ständig mein Schatten sein,

gehe ich fort,

bist du stets am gleichen Ort.

Du verfolgst mich regelrecht,

warum machst du mein Leben schlecht?

Glückliche Momente gönnst du mir nicht,

komm zu mir, zeig mir dein Gesicht.

Wenn ich dich anschau, wird mir klar,

wer ich bin und wer ich war,

du stehst an meiner Seite,

Tag für Tag,

ist es ein Wunder, dass ich dich nicht mag?

Du nennst keinen Namen mir,

bist allgegenwärtig bei mir,

ich weiß, bei welchem Namen man dich nennt,

du bist das,

was man Traurigkeit nennt.

Geh fort und verlasse mich,

belästige mich nicht,

ich könnte gut auf dich verzichten,

geh einen anderen Menschen vernichten.

Gönn mir mein Jetzt und Hier,

niemals werde ich flehen:

Bleib bei mir!

Lass mich endlich allein-

traurig sein.

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Dunkelheit

In tiefer Dunkelheit

bin ich zum Gehen bereit,

nichts und niemand würde stören,

würde ich zu den anderen gehören.

Meine Tränen sieht man nicht,

niemand kenn mein wahres "Ich",

das Herz verloren in Bitternis,

nun zu gehen wäre kein Hindernis.

Die Gedanken in mir sind viel,

zu gehen wäre ein neues Ziel,

Ziele, die man hatte einst,

doch erreicht hat man keins.

Schuldig im Sinne des wahren "Ichs",

wartet dort was Neues auf mich?

Gefühle, so seltsam und rar,

werden her vielleicht wieder wahr.

All die Welt mit Schmerz und Leid,

will ich verlassen zu jener Zeit,

ich mag nicht mehr sehen Kummer und Schmerz,

ich möchte vergeben mein Herz.

Schönes möchte ich wieder erleben neu,

was wäre denn schon dabei?

Doch wäre sowas mit Sinn verbunden,

was wäre mit wenigen glücklichen Stunden?

Bin ich soweit alles hinter mir zu lassen,

würden andere Menschen mich dafür hassen?

Weil ich geflohen bin von dieser Erde,

nur damit "Ich" glücklich werde?

Wird meine Seele zur Ruhe kommen,

oder hab ich den anderen alles genommen?

Wäre endlich Friede in meinem Leben,

würde es mich nicht mehr geben?

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In dunkler Stunde

In dunkler Stunde sitz ich

alleine hier und wein,

in dunkler Stunde möcht ich

nicht mehr gefangen sein.

In dunkler Stunde denk ich

alleine hier und Tränen laufen,

in dunkler Stunde möcht ich

einfach meine Seele freikaufen.

In dunkler Stunde sitz ich

alleine hier und bete um jeden neuen Tag,

in dunkler Stunde möcht ich

dass ich mir bereits vergeben hab.

In dunkler Stunde sitz ich

alleine hier und werde nicht  befreit,

in dunkler Stunde merk ich

dass meine Seele schreit.

In dunkler Stunde sitz ich

alleine hier und träume mich weit fort,

in dunkler Stunde möcht ich

an einen anderen Ort.

In dunkler Stunde sitz ich

alleine hier und schwebe mit meinen Gedanken  weit vorraus,

in dunkler Stunde möcht ich

so gern hoch in den Himmel hinauf.

In dunkler Stunde sitz ich alleine hier und wünscht,

dass ich ein Engel wär,

in dunkler Stunde wünsch

ich mir kein Leben mehr.

In dunkler Stunde sitz ich

alleine hier und spür,

in dunkler Stunde gibt es

für mich kein Halten mehr.

Doch alle dunklen Stunden haben

sich niemals echt gelohnt,

wenn auch in hellen Stunden

in dir die Angst noch weiter wohnt.

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Der Schmetterling

Wenn ein neuer Tag beginnt,

siehst du irgendwo einen Schmetterling,

er schwingt seine Flügel sanft hin und her,

und für ihn gibt es kein Halten mehr.

Sein Flug führt ihn hinein in luftige Höhen,

öffne weit deine Augen, dann kannst du ihn sehen,

er zieht seine Bahnen ganz hoch dort oben,

vom warmen Sonnenschein umwoben.

Das Gefühl der weiten Ferne umgibt ihn,

wie gerne würdest du jetzt mit ihm zieh´n,

er lässt sich manchmal nur kurz hernieder,

dann fliegt er wieder.

Du möchtest ihn fangen und halten,

über seine Freiheit walten,

doch lass ihn fliegen alleine ins Glück,

dann kommt er bestimmt zu dir zurück.

Sein weicher leichter Flügelschlag

erfreut dich doch an jedem Tag,

sperr ihn nicht ein,

er möchte nicht gefangen sein.

Lass ihn den Himmel immer spüren,

lass ihn sich von der Unendlichkeit verführen,

lass ihn frei dort draussen schweben,

lass ihm sein Leben.

Schöne Dinge existieren,

man darf nur die Phantasie nie verlieren,

schau genau hin und erkenne im Licht,

dieser Schmetterling bin ich.

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